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KUNSTWERKE
Karin Kugler sieht als
Ausgangspunkt ihrer Bilder Modelle, Objekte, teilweise auch Stillleben
oder Installationen, die sie innerhalb des malerischen Prozesses
abstrahiert. Dabei kommt es darauf an, zum einen, die Komposition zu
vereinfachen, auch die formalen Elemente zu reduzieren, um auf das
Wesentliche von Farbe und Form zu stoßen.
Schwerpunkt der Malerei ist der
Kalt-Warm und der Hell-Dunkel-Kontrast. Die Hinführung zur Abstraktion
findet einmal über Farbe, Form, aber auch Linie / Struktur statt. Ihre
Malerei lebt durch das Spiel von Flächen und räumlicher Wirkung. Durch
die Verwendung bzw. Auflösung der Gegenstände entsteht eine neue
Bildkomposition. Eine Art Metamorphose findet statt aus dem Malprozess
heraus.
Die Gegenstände oder das
Stillleben haben auf Karin Kugler eine ganz bestimmte Wirkung, und es
kommt ihr nicht darauf an, diese Dinge wiederzugeben als reine Abbildung,
sondern als freies subjektives Erleben von Farbe und Form. Sie entdeckt
die Wirkung hinter den Dingen, welches im Grunde immer wieder ein
kreatives Handeln beinhaltet, selbst neue Bilder zu erfinden.
Thomas Egelkamp
Bonn
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